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Bayern siegen weiter und gewinnen den Ligapokal

(nkj) Spielbericht: Ligapokal Finale: FC Bayern vs. FC Schalke 04
Leipzig – Der FC Bayern hat am Samstagabend den ersten Titel der neuen Saison eingeheimst und ist nach einem 1:0-Sieg über den FC Schalke 04 zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte Ligapokalsieger. Zwar fehlte die Brillianz der letzten Partien, aber die Bayern zeigten sich auch ohne den Star der Vorbereitung Franck Ribéry und Aggressiv-Leader Mark van Bommel durchaus spielfreudig.

43.500 Zuschauer waren zu Gast am ausverkauften Leipziger Zentralstadion und sahen in der Anfangsphase eine durchschnittliche Partie, in der beide Mannschaften aus einer geordneten Defensive heraus agierten und das Spielgeschehen meist auf das Mittelfeld beschränkt war. Lediglich durch Freistöße wurde es vor den Kasten von Olli Kahn und Manuel Neuer gefährlich. In der 10. Minute schoss Bordon den Ball aus etwa 30 Metern zu hoch, in der 22. Minute war es Zé Roberto auf der Gegenseite, dessen Freistoß aus 20 Metern das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlte.
Zé Roberto war auch der Aktivposten im Spiel der Bayern. Mit einer überragenden Leistung kontrollierte er das Geschehen, erkämpfte sich in der Defensive die Bälle und leitete zahlreiche Torchancen des FCB durch kluge Pässe ein. So war es auch nach 28 Minuten der Fall, als Sosa fast frei vor dem Tor angespielt wurde, allerdings den Ball nicht optimal und kraftvoll genug traf. Dennoch zeigte auch der Schweini-Ersatz das ein oder andere Mal sein Können als Instinktfußballer. Eine Minute später war es allerdings Rückkehrer Miro Klose, der das 1:0 markierte, als er ein Missverständnis in der Schalker Abwehr clever ausnutzte. Mit dem verdienten 1:0 ging es auch in die Kabine.
In der 2. Hälfte agierten die Schalker etwas druckvoller, doch die klaren Torchancen blieben weitgehend aus. So hatten die Bayern auch die ein oder andere Möglichkeit zu kontern, vorwiegend durch Hamit Altintop per Fernschuss in Minute 51 und 69, als der Ball nur die Latte streifte. Auch der mit Abstand beste Schalker der Partie Kevin Kuranyi konnte die Führung der Bayern nicht mehr egalisieren und so blieb es beim 1:0, wobei die Münchener sogar in der Schlussphase noch mehrere Möglichkeiten ausließen, den Spielstand zu erhöhen.

Der deutsche Rekordmeister hat also seinen ersten Titel in dieser Saison gewonnen, doch dabei soll es nicht bleiben! Bereits am Montag, den 6. August findet das erste DFB-Pokalspiel in dieser Saison statt. Nachdem der FCB im Ligacup bereits alle Mannschaften geschlagen hat, die in der letzten Saison noch vor ihnen standen, sollte die Partie gegen Wacker Burghausen keine allzu große Schwierigkeit darstellen. Dennoch darf man auch diesen Gegner nicht unterschätzen und so hoffen wir auf ein ansehnliches Spiel mit gutem Ausgang aus Sicht der Bayern-Fans.
1.8.07 23:11


Teufelskerl Kahn bewahrt Bayern vor frühem Pokal-Aus

(nkj) Spielbericht: DFB-Pokal 1. Runde: Wacker Burghausen vs. FC Bayern
Burghausen – Dank Elfmeterkiller Olli Kahn steht der FC Bayern in der 2. Runde des DFB-Pokals. Nach einer an Spannung und Nervenkitzel kaum noch zu überbietenden Partie errang der deutsche Rekordmeister den Sieg erst im Elfmeterschießen. 4:3 lautete das Ergebnis dort, an dem allen voran Olli Kahn mit zwei gehaltenen Elfern maßgeblichen Anteil hatte. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 1:1-Unendschieden gestanden in einem Spiel, in dem beide Mannschaften vollen Einsatz und Siegeswillen zeigten.

Die 11.582 Zuschauer in der ausverkauften Wacker-Arena sahen zwei engagierte Teams, die ohne taktisches Geplänkel früh ins Spiel fanden und ein wahres Fußballspektakel boten. Schon nach nicht einmal 20 Sekunden hätte der Ball zum ersten Mal im Netz zappeln können, als der Schuss von Laufwunder Franck Ribéry nur knapp das Ziel verfehlte. Es gab Bayern-Torchancen im Minutentakt. Ein ums andere Mal konnte der überragende 18-jährige Torhüter der Burghausener Manuel Riemann, der aus der hervorragend defensiv agierenden Wacker-Truppe noch herausstach, ein Tor des Rekordmeisters abwenden. So war es beispielsweise der Fall bei einem Freistoß von Altintop in Minute 2 und Schüssen von Miro Klose in Minute 13, 26 und 27. Bis vors Tor kombinierten die Bayern nach Lust und Laune, doch beim Abschluss fehlte ein ums andere Mal die Präzision.
So blieb es bis zur Pause beim 0:0-Unentschieden. Dabei konnte man den Münchenern keinen allzu großen Vorwurf machen. Das Kombinationsspiel lief flüssig und die Defensive hatte in den ersten 60 Minuten so gut wie nichts zu tun. In der 61. Minute passierte jedoch das, was passieren muss, wenn man selbst seine dutzenden Torchancen nicht nutzt. Nach einem Freistoß köpfte der Burghausener Neubert den Ball unhaltbar für Kahn ins Münchener Tor. Angespornt durch das 1:0 kämpfte Wacker weiter verbissen um jeden Ball, doch spätestens zu diesem Zeitpunkt waren unkontrollierte Befreiungsschläge die Regel beim Regionalligisten, während der Druck des FCB immer weiter zunahm.
In der 79. Minute erlöste Miro Klose per Kopfball nach Ribérys Ecke schließlich die Bayern-Fans und ermöglichte dem Rekordpokalsieger die Chance auf die Verlängerung. Auch in der Verlängerung waren die Bayern die eindeutig dominierende Mannschaft, aber wie in den 90 Minuten zuvor, fehlte die Genauigkeit beim Abschluss und das nötige Glück, um Keeper Riemann zu überwinden. So verfehlte unter anderem der als Stürmer eingewechselte Daniel van Buyten in Minute 116 und 120 das Tor nur knapp. Das Torschussverhältnis von 49:11 zeigt die deutliche Überlegenheit der Bayern, die getreu ihres typischen Bayern-Gens nie aufgaben und Laufbereitschaft und Engagement zeigten.
Auch das Elfmeterschießen an sich war ein Wechselbad der Gefühle. Der FC Bayern startete mit einem Treffer von Ribéry, während Schulz nur die Latte traf. Mit einem Treffer vorne hatten die Bayern zunächst die bessere Ausgangslage. Doch als sowohl Martins, als auch Sosa und Altintop nicht trafen, mussten die Münchener beim Stand von 4:4 nach 5 Schützen auf beiden Seiten wieder vorlegen. Ausgerechnet der defensiv starke Demichelis scheiterte daraufhin an Wacker-Keeper Riemann. Um ein Weiterkommen zu ermöglichen, musste Olli Kahn also gegen Palionis halten und mit seiner einzigartigen Entschlossenheit zu Siegen gelang ihm das auch. Nachdem Lell schließlich das 5:4 für den FCB erzielte, war wiederum Kahn zur Stelle und parierte den entscheidenden Schuss von Mayer.

Der FCB steht damit in der 2. Runde des DFB-Pokals, die hoffentlich eine etwas entspanntere werden wird. Die Partie offenbarte trotz des knappen Ergebnisses viele positive Elemente im Spiel der „Neuen Bayern“, die Kreativität und Spielwitz bewiesen und die glücklichen, aber hochverdienten Sieger an einem denkwürdigen Montagabend waren. Der heute gezeigte Biss wird sicherlich in den weiteren Pokalspielen eine zentrale Rolle spielen, aber auch bereits am kommenden Samstag, wenn der FCB am 1. Spieltag der Bundesliga um 15:30 Uhr in der Allianz Arena auf Aufsteiger Hansa Rostock trifft.
8.8.07 18:12


Saisonauftakt nach Maß beim Heimdebüt der neuen Superstars

(nkj) Spielbericht: Bundesliga 1. Spieltag: FC Bayern vs. Hansa Rostock
München – Mit einem fulminanten 3:0-Heimsieg über Hansa Rostock ist der FC Bayern in die neue Bundesligasaison 2007/08 gestartet. In einer einseitigen Partie unterstrich der Rekordmeister seine Meister-Ambitionen deutlich. Ottmar Hitzfeld bewies dabei ein gutes Händchen, denn überraschend stellte er Weltmeister Luca Toni nach nur einer Trainingseinheit mit der Mannschaft nach seiner Verletzung in die Startelf, was sich als echter Glücksgriff herausstellte.

Von der ersten Minute an gaben die Bayern vor heimischem Publikum in der mit 69.000 Zuschauern natürlich ausverkauften Allianz Arena Vollgas. Von diesem Powerfußball in den ersten Minuten wurden die Bayern-Fans in der letzten Saison nicht gerade verwöhnt. Doch die Bayern spielten sich zahlreiche Chancen heraus, scheiterten doch beispielsweise in Person von Ribéry in Minute 3 und 14 ein ums andere Mal an Hansa-Keeper Stefan Wächter. In derselben Minute zappelte der Ball dann wenig später doch im Netz und der bereits angesprochene Luca Toni war der Torschütze, wodurch sich das Risiko seiner Aufstellung schon ausgezahlt hatte. Nach toller Vorarbeit von Sturmpartner Miro Klose musste der Italiener den Ball aus fünf Metern nur noch ins leere Tor schieben.
In der Folgezeit drückten die Bayern weiter aufs Tempo und hätten vor der Pause gut und gerne durch Chancen von Schweinsteiger in der 24. und Klose in der 28. Minute ein zweites Tor erzielen können. Auch in Hälfte zwei blieben die Bayern spielbestimmend und ballsicher. Die Rostocker hingegen wirkten überfordert und hatten nicht eine nennenswerte Torchance zu verbuchen, was sich auch bis zum Ende der Partie nicht änderte. In der 66. Minute machte der Rekordmeister schließlich alles klar. Nachdem sich der fleißige Philipp Lahm auf der rechten Seite gegen seine Gegenspieler durchsetzte, schoss er fast unbedrängt aufs Tor. Den Abklatscher von Torwart Wächter nutzte eiskalt Miro Klose zu seinem ersten Saisontor aus.
Die Rostocker ergaben sich daraufhin endgültig in ihr Schicksal und der FCB ließ es sich nicht nehmen auch noch den dritten Treffer zu markieren. Wiederum war Lahm der Vorbereiter, diesmal durch eine Flanke von der rechten Seite in Minute 85. Auch der Torschütze per Kopfball hieß zum zweiten Mal Miroslav Klose. Nachdem er sich im Strafraum gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte, zeigte er seine Freude über seinen Doppelpack mit seinem berühmten „Miro-Salto“ erstmals im Bayern-Trikot. Bei seiner Auswechslung wenig später erhielt der beste Bayer des Tages zurecht Standing Ovations von den Fans – da behaupte noch mal jemand, Klose werde von den Bayern-Fans nicht geliebt! In der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte Altintop beinahe sogar noch das 4:0 für die Bayern.

Aber auch so war die Partie am Samstag ein vollends angemessener Auftakt für die neue Saison, auch weil die Münchener erstmals seit dem fünften Spieltag der vergangenen Saison dort, wo sie auch nach 34 Bundesligapartien stehen wollen – auf Platz eins. Nach dem Mehmet Scholl-Abschiedsspiel am Mittwoch gegen Barcelona steht am Samstag in Bremen der erste Härtetest gegen die Mitfavouriten an und wir Fans hoffen, dass unsere Jungs uns weiter so viel Freude bereiten und Spaßfußball von Feinsten präsentieren.
15.8.07 18:54


Kantersieg und Spaßfußball bei Klose-Rückkehr nach Bremen

(nkj) Spielbericht: Bundesliga 2. Spieltag: Werder Bremen vs. FC Bayern
Bremen – Es ist der pure Wahnsinn, wie sich die „neuen Bayern“ in der noch jungen Saison schlagen. Beim ersten Auswärtsspiel der neuen Spielzeit schlug der FCB erneut zu und deklassierte den Mitfavouriten um die deutsche Meisterschaft Werder Bremen im eigenen Stadion mit 4:0. Teuer bezahlen mussten die Bayern den Sieg jedoch durch die Verletzung – ausgerechnet vom Ex-Bremer Miroslav Klose, der sich in der zweiten Minute eine Außenbanddehnung im rechten Knie zuzog.

Die 42.100 Zuschauer im ausverkauften Bremer Weserstadion sahen zu Beginn eine sehr von Härte geprägte Partie. In der besagten zweiten Minute foulte dann Bremens Innenverteidiger Naldo Miro Klose rüde und rotwürdig, doch Schiedsrichter Markus Merk beließ es bei einer gelben Karte und einer deutlichen Ermahnung. Miro Klose brachte dies jedoch nicht mehr fiel. Zwar blieb er bis zum Halbzeitpfiff noch auf dem Feld, er humpelte jedoch mehr als er spielte. Die erste Torchance des Spiels konnte „Kaiser Franck“ Ribéry in Minute 5 verbuchen, doch Wiese konnte den Ball am Pfosten vorbeilenken. Auf der Gegenseite scheiterte Bremens Sanogo in der 10. Minute freistehend an Bayern-Keeper Olli Kahn. Nachdem die Partie zu verflachen drohte, schickte Ribéry nach einer halben Stunde Weltmeister Toni steil, doch dieser wurde von Pasanen gefoult. Den folgerichtigen Elfer verwandelte der wieder einmal überragende Ribéry frech mit einem Chip in die Mitte.
Kurz vor der Halbzeit bot sich dem SVW noch einmal die Chance zum Ausgleich, als ein Schuss von Pasanen nur knapp am Torpfosten vorbei strich. Dennoch zeigten sich die Bayern insgesamt cleverer und ballsicherer. Vor allem in der zweiten Hälfte der Partie blitzen die Stärken der Münchener auf und die gebeutelten Bremer hatten dem Sturmlauf des FCB nichts mehr entgegenzusetzen. Nach einem schnellen Konter in Minute 51 entstand eine 4:1-Überzahl der Münchener und Hamit Altintop legte für Luca Toni auf und der ließ sich nicht zweimal bitten, den Ball ins Tor zu seinem zweiten Saisontreffer zu schieben.
Was danach geschah, war Zauberfußball vom Feinsten. Ein Fallrückzieher von Diego nach 65 Minuten war der letzte Torschuss der Werderaner. Eine Minute später scheiterte Toni per Kopfball und der Aggressiv-Leader Mark van Bommel in Minute 69 nach einem sehenswerten Volleyschuss. Besser machte es der eingewechselte Hamit Altintop in der 79. Minute per Konter. Diesen leitete Franck Ribéry mit der Szene des Tages ein, als er den Ball vor dem eigenen Strafraum auf den Schlappen fallen ließ und mit ihm mitführte. Da kam selbst Olli Kahn nicht mehr aus dem Staunen heraus. Uns es kam noch dicker für die Bremer: Der eingewechselte Andy Ottl markierte drei Minuten vor Schluss noch den 4:0-Endstand. Mit einem sehenswerten Distanzschuss aus knapp 20 Metern in den rechten Torwinkel war Ottl damit auch der erste Torschütze des FCB, der auch in der letzten Saison schon beim Rekordmeister spielte. Zu erwähnen ist außerdem die überzeugende und fehlerfreie Leistung von Innenverteidiger Martin Demichelis, der einer seiner besten Spiele als Innenverteidiger des FCB zeigte.

Nach dem tollen Auftakt gegen Rostock und der Gala in Bremen ist der optimale Start in die Bundesliga für den FC Bayern perfekt. Mit sechs Punkten und 7:0-Toren steht der Rekordmeister weiterhin völlig verdient an der Spitze der Tabelle. Nicht nur der Angriff brilliert zurzeit und erfreut die Bayern-Fans, sondern auch die Abwehr ist stabil und Olli Kahn musste noch keinen Gegentreffer in der Bundesliga hinnehmen. Wir hoffen natürlich, dass das auch nach dem kommenden Spiel bei der Heimrevanche gegen Hannover 96 der Fall ist und der FCB Tabellenführer mit weißer Weste bleibt.
20.8.07 20:47


Bärenstarke Defensive und torhungrige Offensive sichern dritten Bundesligasieg

(nkj) Spielbericht: Bundesliga 3. Spieltag: FC Bayern vs. Hannover 96
München – Die Siegesserie des FC Bayern geht weiter. Am dritten Spieltag der noch jungen Bundesligasaison setzten sich die Münchener gegen Hannover 96 mit 3:0 durch und machten die Revanche für die letztjährige 0:1-Niederlage perfekt. Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Luca Toni, der sich im Spiel eine Zerrung zuzog und vermutlich drei bis vier Tage mit dem Training pausieren muss.

Von der ersten Minute an agierten die Bayern in der mit 69.000 Zuschauern voll besetzten Allianz Arena druckvoll und zielstrebig. Schon in der 7. Minute gab es die erste große Doppeltorchance, als Toni den Ball per Kopf nach Freistoß Ribéry nur an den Pfosten leiten konnte. Bei der anschließenden Ecke köpfte Martin Demichelis den Ball nur knapp am Tor vorbei. Der Argentinier zeigte sich auch heute in bestechender Form und gewann während der gesamten Partie 100 Prozent seiner Zweikämpfe und das größtenteils eindrucksvoll. So beispielsweise in der 18. Minute, als Micho nach Bayern-Ecke aus dem Hannoveraner Strafraum sprintete und den Konter der 96er mit einem gezielten und fairen Einsteigen verhinderte, wofür er Szenenapplaus von der Tribüne erntete.
In der 28. Minute war es schließlich soweit. Nach einem geschickten Steilpass von Bastian Schweinsteiger stürmte Luca Toni allein aufs Tor zu und verwandelte eiskalt, wie wir es sonst nur von Roy Makaay gewohnt waren. Beim Schuss verletzte sich Toni allerdings, so dass der letzte gesunde Stürmer Sandro Wagner zum Einsatz kam. In der Folgezeit gingen die Münchener fast leichtfertig mit ihren guten Chancen um, während Olli Kahn auf der anderen Seite nicht einmal etwas zu tun bekam. So schoss Zé Roberto in Minute 37 nach tollem Solo den Ball nur neben das Tor. In Hälfte zwei scheiterten die Bayern reihenweise in Person von Franck Ribery in Minute 57 und 61 und Wagner in Minute 58 an 96-Keeper Robert Enke. Erst in der Schlussphase der Begegnung konnten die Bayern aus ihren Möglichkeiten Kapital schlagen.
In der 68. Minute leitete wieder der an Ribérys Seite aufblühende Schweinsteiger mit einem Pass an der Seitenauslinie das zweite Bayern-Tor ein. Zunächst stoppte der starke Lell den Ball weltklasse exakt für van Bommel, dessen Schuss für Enke unhaltbar war. Auch der engagierte Altintop wurde vier Minuten vor Ende der Partie noch einmal in Szene gesetzt, als Zé Roberto das Spiel von seiner defensiven Mittelfeldposition aus öffnete und sich der Türke daraufhin gegen fünf Gegenspieler durchsetzen konnte. Sein Schuss landete im rechten unteren Eck und das 3:0 war auch der Schlusspunkt einer wieder einmal toll anzusehenden Partie des FCB.

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel, was keinem anderen Team in der BuLi gelungen ist, ist der FC Bayern weiter Tabellenführer mit einer exzellenten Tordifferenz von 10:0. Nicht nur die Offensive ist bärenstark, auch die Abwehr präsentiert sich zurzeit in Bestform. Der FCB dominiert im Moment die Liga und wir hoffen, dass das auch nächsten Sonntag nach dem Spiel um 17 Uhr gegen den HSV der Fall ist.
30.8.07 18:10





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